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Aufladbare Batterien – Wie lange halten sie & wie erkennt man sie?

Schon mal was von aufladbaren Batterien gehört? Wir haben alle wichtigen Informationen zum Thema!

Hände mit gelben Batterien
© Shutterstock

Wer kennt das nicht? Nach einem langen Tag auf der Arbeit kommt nach erschöpft nach Hause und freut sich, endlich entspannt vor dem Fernseher die Lieblingsserie zu schauen. Doch plötzlich gibt die Fernbedienung den Geist auf – die Batterien sind leer. Leider hat man in solchen Momenten meistens keine Ersatzbatterien zu Hause. Nun fehlt nur noch, dass sämtliche Geschäfte schon den Laden dicht gemacht haben. Wie schön wäre es jetzt, wenn man Batterien einfach zuhause wieder aufladen könnte? Moment! Das geht ja sogar - Sie haben richtig gelesen! Neben Bequemlichkeit sind solche wiederaufladbaren Batterien auch umweltfreundlicher als die Wegwerfvariante. Neugierig geworden? Dann lesen Sie weiter!

Wie heißen aufladbare Batterie und wie erkennt man sie?

Aufladbare Batterien erkennt man in der Regel an einfachen Merkmalen. Die Nennspannung beträgt 1,2 Volt, bei herkömmlichen Batterien sind es 1,5 Volt. Außerdem sind normale Batterien mit einem Verfallsdatum versehen, aufladbare Batterien weisen dieses Merkmal nicht auf. Aufladbare Batterien weisen übrigens auch die Kapazität (z.B. "2200mAh") auf. Aufladbare Batterien sind immer sogenannte Alkaline-Batterien. Wenn Sie also Batterien mit der Beschriftung „Alkaline“ sehen, können Sie sich sicher sein, dass diese wieder aufladbar sind. Oft werden Sie auch die Aufschrift rechargeable (= englisch für wiederaufladbar) oder accumulators auf der Verpackung lesen. Elektrische Verbraucher, die sowohl mit Primär- als auch mit Sekundärzellen betrieben werden können, werden deshalb oft einfach batteriebetrieben genannt.

Wie erkennt man den Unterschied zwischen herkömmlichen Batterien und Akku?

Ganz einfach: Akkus (auch Sekundärzelle genannt) sind wiederaufladbar. Eine herkömmliche Batterie muss, nachdem ihr der Saft ausgeht, fachgerecht entsorgt werden und kann nicht wieder aufgeladen werden. Deshalb könnte man wiederaufladbare Batterien auch einfach Akkubatterien nennen.

Wie lange können aufladbare Batterien verwendet werden?

Schauen wir uns zuerst mal den Unterschied zu Akkus an: Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Ladekapazität bei Akkus ab etwa 500 genutzten Ladezyklen deutlich nachlässt. Um die Lebensdauer von aufladbaren Batterien zu maximieren, sollte eine extreme Entladung nach Möglichkeit vermieden werden. Die sogenannte Tiefenentladung kann nämlich zu einem beschleunigten Alterungsprozess führen. Deshalb sollten Sie Akkus auch bei einer Nichtnutzung im Zeitraum von etwa 2-3 Monaten stets nachladen. Es hilft auch, die Batterie vor dem erneuten Laden nicht vollständig zu entleeren. Auch sollte die Batterie nicht im vollgeladenen Zustand gelagert werden, denn auch so wird die Alterung beschleunigt. Um die Ladekapazität möglichst lange hochzuhalten, sollten der Stromspeicher bei einer längeren Nichtbenutzung nur etwa mit dem halben Füllstand gelagert werden. AAA -Akkus sind beispielsweise eine günstige und umweltschonende Alternative zu Batterien, da sie wiederaufladbar sind und immer wieder verwendet werden können.

Mit der Idee, herkömmliche Batterien aufzuladen, wird schon lange Zeit herumexperimentiert. Mit einem gewöhnlichen Akkuladegerät ist dies unter penibel einzuhaltenden Umständen zwar möglich, aber keinesfalls ratsam. Die Batterie kann zwar nicht explodieren, jedoch kann die Batteriensäure dabei austreten. Ein Szenario, das Sie wahrscheinlich vermeiden wollen. Wenn Sie rechargeable Batterien gekauft haben und diese aufladen möchten, haben wir hier ein paar hilfreiche Tipps:

  • Nur Alkaline-Batterien können aufgeladen werden.
  • Man benötigt ein spezielles Ladegerät, das für diesen Zweck vorgesehen ist.
  • Auf keinen Fall Ladegeräte für Akkus verwenden! Die Spannungen und Ladeströme von Batterien und Akkus unterscheiden sich.
  • Alkaline-Batterien können ca. 1 bis 5 mal nachgeladen werden.
  • Die Batterien dürfen nicht komplett entladen sein, sondern müssen eine ausreichende Restspannung haben.

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